{"id":462,"date":"2014-08-19T18:35:08","date_gmt":"2014-08-19T16:35:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hoepsi.ch\/?p=462"},"modified":"2020-02-11T23:26:17","modified_gmt":"2020-02-11T21:26:17","slug":"15-16-etappe-schlueterhuette-pisciaduhuette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hoepsi.ch\/?p=462","title":{"rendered":"15.\/16. Etappe Schl\u00fcterh\u00fctte &#8211; Pisciad\u00f9h\u00fctte"},"content":{"rendered":"<p>Name: 15.\/16. Etappe MV<br \/>\nGesamtstrecke: 20.15 km (12.5 Meile\/n)<br \/>\nGesamtzeit: 8:57:31<br \/>\nZeit in Bewegung: 6:21:35<br \/>\nDurchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 3.17 km\/h (2.0 Meile\/h)<br \/>\nMaximale H\u00f6he: 2657 m (8717 Fu\u00df)<br \/>\nMinimale H\u00f6he: 2167 m (7109 Fu\u00df)<br \/>\nH\u00f6henunterschied: 3767 m (12360 Fu\u00df)<br \/>\nMaximales Gef\u00e4lle: 57 %<br \/>\nMinimales Gef\u00e4lle: -32 %<br \/>\nAufgezeichnet: 19.8.2014 07:35<\/p>\n<p>\u00dcbernachtung: Schl\u00fcterh\u00fctte, \u20ac 25.00 inkl. Fr\u00fchst\u00fcck und komfortables Zweibettzimmer.<br \/>\nBefinden am Morgen: Schaffe ich mein Vorhaben der \u00fcberlangen Etappe?<br \/>\nCaches unterwegs: 0 (es h\u00e4tte gehabt, mein Fokus war jedoch zu 100% die Etappe.<\/p>\n<p>Diese Etappe ist mit 15.\/16. bezeichnet, weil sie einerseits gem\u00e4ss Bruckmann &#8222;Traumpfad M\u00fcnchen-Venedig&#8220; die 15. Etappe von der Schl\u00fcterh\u00fctte zum Gr\u00f6dnerjoch beinhaltet. Weiter habe ich sie auf Empfehlung eines guten Kollegen bis zur Pisciad\u00f9h\u00fctte &#8211; also die H\u00e4lfte der 16. Etappe &#8211; verl\u00e4ngert. Denn, wer will schon beim Gr\u00f6dnerjoch, direkt an einer viel befahrenen Passstrasse (Passo Gardena), \u00fcbernachten. Das&nbsp; w\u00e4re ja ein regelrechter Kulturschock.<br \/>\nGestartet bin ich guten Mutes, vor allem auch was das Wetter betraf. Die Sonne zeigte sich zwar nicht, aber es sah vorerst viel versprechend aus.<br \/>\nSo peilte ich als erstes die Roa Scharte an, welche den bevorstehenden Zick-zack-Aufstieg schon von Weitem unmissverst\u00e4ndlich erahnen liess.<br \/>\nAls diese Scharte passiert war, hatte ich die Wahl \u00fcber den kleinen, direkten Klettersteig der Forcella Nivea oder \u00fcber einen kleinen Umweg mit Ab- und Aufstieg in Richtung Puezh\u00fctte zu gehen. Leider begann es auch gerade jetzt zu regnen. Nicht stark, aber immer ein Wenig. Von meinen Vorg\u00e4ngern sah ich dann mitten in den Felsen ein roter Punkt und so entschied ich mich (wahrscheinlich leider) f\u00fcr den Umweg. Dieser Umweg f\u00fchrte schliesslich ebenfalls \u00fcber etliche Passagen, welche mit Stahlseilen gesichert sind. So fragte ich mich, ob der direkte Aufstieg \u00fcber die Forcella Nivea nicht doch die gescheitere Wahl gewesen w\u00e4re.<br \/>\nNun ja, es ist jetzt auch egal. Kurz vor 12:00 Uhr erreichte ich, schon ziemlich durchn\u00e4sst, die Puezh\u00fctte.<br \/>\nDort zelebrierte ich den Begriff Fast-Food auf eine ganz besondere Art. Viel Zeit wollte ich nicht verlieren, da mein Weg ja noch weit war. So bestellte ich Spaghetti und etwas zu Trinken, was alles auch sogleich serviert wurde. Am Schluss war ich keine 15 Minuten sp\u00e4ter in voller Montour wieder unterwegs zum Crespeinajoch und danach zum Gr\u00f6dnerjoch. Genau, es regnete immer noch. Es war auch ziemlich kalt da oben. So hatte die Regenpellerine auch noch die Funktion einer Windjacke und nach wenigen Minuten war die sich angenehm anf\u00fchlende Betriebstemperatur wieder erreicht.<br \/>\nDer Weg hoch zum Crespeinajoch und danach runter zum Gr\u00f6dnerjoch war ganz angenehm und gut ausgebaut. So kam ich z\u00fcgig voran und freute mich \u00fcber das Erreichen von Jimmys H\u00fctte bereits um 14:30 Uhr.<br \/>\nSomit war meine Entscheidung nun definitiv, den neuerlichen, steilen Aufstieg zur Pisciad\u00f9h\u00fctte unter die F\u00fcsse zu nehmen.<br \/>\nZu erw\u00e4hnen ist noch, dass ca. ab 14:00 Uhr der Regen versiegte und tats\u00e4chlich ein paar Sonnenstrahlen sich als zarte Pfl\u00e4nzlein zeigten. Ich belasse es bei dieser hoffnungsvollen Ausssage und erw\u00e4hne nichts bez\u00fcglich dem, dass man zarte Pflanzen vorsichtig giessen soll.<br \/>\nWenige Minuten nach Jimmys H\u00fctte erreichte ich die Passstrasse mit der gleich an der Strasse liegenden Unterkunft. Ich schaffte es \u00fcber die Strasse, ohne \u00fcberfahren zu werden und machte mich sogleich auf den weiteren Weg.<br \/>\nEs begann gleich mit einem z\u00fcgigen Aufstieg, auf welchen dann die Querung unterhalb der Felsen folgte. Schliesslich zeigte sich das Z\u00fcckerchen des heutigen Tages mit einem happigen Aufstieg \u00fcber ein Couloir. Zuerst begann es harmlos, wiederum im Zick-zack. Dann durften kleinere Schneefelder \u00fcberquert werden und schliesslich, ca. das letzte Drittel, war mit Stahlseilen und in den Felsen gebohrte Trittstufen abgesichert. Also ein regelrechter Klettersteig. Die Wanderst\u00f6cke waren nun hinderlich und somit hatte ich diese versorgt. Konzentriert machte ich mich ans Werk. Leider sah ich nicht, wie weit es noch gehen wird, da der Nebel dies verhinderte. Die Zeit verging jedoch ziemlich schnell und es war eine riesige Freude, als das Plateau erreicht und kurz darauf die Pisciad\u00f9h\u00fctte durch den Nebel ersichtlich war. \u00dcber die heutige Leistung freue ich mich selbst sehr. Desweiteren hatte ich nie das Gef\u00fchl, dass ich auf der letzten Rille laufen w\u00fcrde. Nichtsdestotrotz, jetzt ist Zeit zur Regeneration.<\/p>\n<p>Nachtrag: 4G Empfang auf \u00fcber 2500 m\u00fcM ist echt toll. Italien scheint sehr gut vernetzt zu sein.<\/p>\n<p>Meine Top-4-Bilder des Tages:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_090954.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"20140819_090954.jpg\" src=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_090954.jpg\" alt=\"image\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_133442.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"20140819_133442.jpg\" src=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_133442.jpg\" alt=\"image\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_135310.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"20140819_135310.jpg\" src=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_135310.jpg\" alt=\"image\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_163110.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"20140819_163110.jpg\" src=\"https:\/\/hoepsi.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wpid-20140819_163110.jpg\" alt=\"image\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Name: 15.\/16. 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