Name: 7. Etappe MV
Gesamtstrecke: 19.46 km (12.1 Meile/n)
Gesamtzeit: 8:22:17
Zeit in Bewegung: 6:31:20
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 2.98 km/h (1.9 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 5.56 km/h (3.5 Meile/h)
Maximale Höhe: 2137 m (7010 Fuß)
Minimale Höhe: 605 m (1985 Fuß)
Höhenunterschied: 2271 m (7452 Fuß)
Maximales Gefälle: 27 %
Minimales Gefälle: -38 %
Aufgezeichnet: 10.8.2014 08:22

Übernachtung: Halleranger Alm, € 26.00 inkl. Frühstück
Befinden am Morgen: Soweit gut geschlafen, fit für die nächste Etappe.
Caches unterwegs: 7 Tradis + 1 Letterbox

Da ich am Abend zuvor eine Meditationsgruppe kennengelernt habe, welche in 10 Tagen schweigend von München der Isar entlang bis zu derer vermutlichen Quelle ganz in der Nähe der Halleranger Alm gelaufen sind, musste ich diese Quelle, welche tatsächlich nur ca. 300 Meter entfernt war, in frisch angezogener Wandermontour vor dem eigentlichen Start ebenfalls besuchen. Dies war eine ganz spannende Sache. Zuerst lief ich einem ca. 2 Meter breitem Bachbett entlang hoch, welches schon ordentlich Wasser führte. Plötzlich sah ich aber nur noch trockene Steine vor mir. Als ich mich wieder umdrehte, beobachtete ich, wie überall zwischen all den Steinen das Wasser einfach so hervorsprudelte. Das ist jetzt also die Isarquelle.
Danach gings sofort weiter mit dem eigentlichen Ziel, nämlich Wattens. Zuerst ging es nochmals gut 300 Höhenmeter (Hm) hoch zum Lafatscherjoch. Es war wiederum eine Art riesige Stein- und Geröllhalde welche mit ihrem starken Anstieg bezwungen werden wolte. Auf dem Weg zum Joch kam ich an vier Gämsem vorbei, welche sich in Gelände bewegten, welche ich bestenfalls mit Seil und 100 mal langsamer erreichen könnte. Ich wäre da gerne auch gerade eine Gams gewesen.
Nach Erreichen des Jochs ging es stattliche 1500 Hm runter. Es war jedoch bis auf ein paar rutschige und matschige Ausnahmen recht locker zu laufen. Beim Gasthaus St. Magdalena bestellte ich mir zwei 5 dl Johannisbeerschorle und Speckknödel mit Salat. Danach war ich wieder fit für den restlichen Abstieg.
Die Querung von Hall nach Wattens über den Besinnungsweg war eigentlich sehr angenehm. Zu schaffen machte mir höchstens die Hitze, welche mich ab und zu rasten und trinken liess. So erreichte ich meine heutige, luxuriöse Unterkunft um 16.30 Uhr.
Es ist schon traurig zu lesen, dass das Wetter sich morgen ab Mittag wieder massiv verschlechtert und es für die nächsten Tage so bleiben soll.
Auf der anderen Seite sei hier gesagt: Danke für alle Kommentare, welche ihr hinterlassen habt. Es machte mir riesig Freude sie zu lesen. Sie sind auch immer wieder wie ein paar Motivationstropfen zu geniessen.
Morgen gehts nun zur Lizumerhütte, welche ich kaum trocken erreichen werde, geschweige denn, wie ich von dort möglicherweise wieder wegkomme.

Meine Top-3-Bilder des Tages:

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hoepsi

Von hoepsi

2 Gedanke zu “7. Etappe Halleranger Alm – Wattens”
  1. Sehr spannend Deine Berichte, weiter so, ich wünsche Dir füpr die weitere Strecke besseres Wetter vor allem keinen Regen mehr und hoffe, es kommen noch weitere so tolle Bilder dazu. LG und weiterhin gute Wanderung.

  2. Hey, Kopf hoch, immerhin musst du nicht zur Arbeit 😉 (Montag Morgen)
    Ich (und alle anderen hoffentlich auch) versuch ganz brav zu sein, dass das Wetter gut wird!!!
    LIebe Grüsse

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